Reihen


Beiträge zur Literatur- und Medienwissenschaft

Hrsg. v. Institut für Neuere deutsche Literatur- und Medienwissenschaft der FernUniversität

Bei den Beiträgen zur Literatur- und Medienwissenschaft handelt es sich um eine kleinformatige Reihe (12,3×19,0 cm), deren Bände einen Umfang von etwa 80 bis 150 Seiten haben. Veröffentlicht werden literaturwissenschaftliche Monographien mit einer medienkulturellen Ausrichtung sowie medienwissenschaftliche Monographien. Essayistische Formen sind ebenso gefragt wie herausragende Arbeiten von Nachwuchswissenschaftler*innen. Entscheidend ist vor allem die innovative Fragestellung bzw. die Erschließung neuer Themenfelder jenseits eingefahrener philologischer Fragestellungen. Die Reihe beherbergt außerdem die Fachzeitschrift z.B. Zeitschrift zum Beispiel sowie die Reihe Vergessene Quellen der Mediengeschichte.


Digitale Kultur

Hrsg. v. Jennifer Eickelmann, Peter Risthaus, Florian Sprenger, Katrin Köppert

Digitale Kulturen zeugen von der umfassenden Transformation unterschiedlicher Lebensbereiche, von Kommunikation und Wissen. Sie bringt historische Gewissheiten ins Wanken und führt zu neuen Überlegungen, die zur Revision von Phänomenen, Perspektiven und Zugängen führt. Die Komplexität dieses Wandels erfordert eine fachübergreifende Debatte sowie die Pluralität von Ansätzen über die Voraussetzungen, Erscheinungsformen sowie gesellschaftspolitischen Implikationen digitaler Phänomene. Die Reihe Digitale Kultur zielt darauf ab, durch anspruchsvolle Publikationen aus geistes- und gesellschaftswissenschaftlichen Feldern ein Licht auf die mannigfaltige Kulturalität des Digitalen bzw. der Digitalität des Kulturellen zu werfen und den Spuren des digitalen Wandels in einer transdisziplinären Zusammenschau zu folgen. Dazu gehört ebenso der Blick auf den entsprechenden Wandel wissenschaftlicher Praxis.


Global – Lokal. Beiträge zur Geschichte Europas in der Welt

Hrsg. v. Fabian Fechner, Jürgen G. Nagel

Die Reihe sieht sich einer modernen Verflechtungs- und Globalgeschichte verpflichtet. Dabei stehen die Interaktionen zwischen Europa und der außereuropäischen Welt im Vordergrund, und zwar in beide Richtungen, abseits der klassischen Interpretamente von Mimesis und Unterwerfung; doch auch globale Wechselwirkungen ohne primäre Beteiligung Europas können in den Blick genommen werden. Dies bedeutet nicht zuletzt eine konzeptionelle Verbindung lokaler Settings und global wirkender Zusammenhänge. Es werden sowohl Fallstudien als auch Arbeiten zu einer empirisch rückgebundenen Theoriebildung aufgenommen, als Monographie oder Sammelband aus der Geschichtswissenschaft oder anderen historisch arbeitenden Fächern, darunter Ethnologie, Kunstgeschichte und Kulturanthropologie.


hagen text books

Hrsg. v. Eva Cendon, Felicitas Schmieder

Die Reihe hagen text books macht ausgewählte, tatsächlich eingesetzte Studienbriefe aus den Bachelor- oder Masterstudiengängen der FernUniversität einem breiteren (Studierenden-)Publikum zugänglich. Damit bedient diese Reihe auch eine Lücke auf dem Lehrbüchermarkt: So werden dem spezifischen Aufbau unserer Studiengänge folgend oft weitgreifende Themen in einem Studienbrief zusammengefasst, wie sie in Zusammenstellung, Umfang und didaktischer Form als Hand- oder gar Lehrbücher so bislang gar nicht auf dem Markt sind. Die in den hagen text books aufgenommenen Studienbriefe repräsentieren somit das Besondere am Fernstudium an der FernUniversität in Hagen in seiner fachlichen Vielfalt.


Kabinettstücke. Sammlung literarischer Skurrilitäten

Hrsg. v. Nils Jablonski, Michael Niehaus, Mirna Zeman

Die Editionsreihe Kabinettstücke. Sammlung literarischer Skurrilitäten versammelt in kommentierten Textausgaben alles Abseitige, Kuriose und Unkonventionelle, das jenseits des Kanons liegt, aber aus (medien-)kultureller Perspektive so interessant wie unterhaltsam ist. Der einzelne Band kann als Anthologie mehrere kürzere Texte enthalten, die einen gemeinsamen Horizont haben, aber auch einen einzelnen längeren Text (etwa einen Roman). Die Bände mit einem Umfang von etwa 150 bis 250 Seiten werden nach Erstausgaben ediert, kommentiert und mit einem wissenschaftlichen Vor- oder Nachwort versehen.


Medien im Diskurs

Hrsg. v. Claudia de Witt, Christian Leineweber

Medien im Diskurs (http://www.medien-im-diskurs.de) bietet seit 2013 eine Plattform, um fundierte Stellungnahmen zu Medienformen und -phänomenen mit unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen einer interessierten wissenschaftlichen Öffentlichkeit zu bieten. Ziel ist es, facettenreiche, interdisziplinäre Perspektiven auf komplexe und aktuelle Themen im Kontext digitaler Medien darzulegen. Auf diese Weise werden Standpunkte verschiedener Wissenschaftsdisziplinen und unterschiedliche Haltungen zusammengeführt und der wissenschaftliche Diskurs durch diese unterschiedlichen Perspektiven bereichert. Ziel von Medien im Diskurs ist es, Trends und Entwicklungen zeitnah aufzugreifen und Beiträge fortlaufend zu ergänzen. Sämtliche publizierte Texte stehen unter einer „Creative Commons“-Lizenz zur Verfügung.


Schriften zur Literatur- und Medienwissenschaft

Hrsg. v. Irina Gradinari, Michael Niehaus

Die Reihe Hagener Schriften zur Literatur- und Medienwissenschaft setzt sich zum einen aus Monographien und zum anderen aus kohärenten Herausgeberbänden zusammen, die in ihrer Ausrichtung dem Profil des Instituts für Neuere deutsche Literatur- und Medienwissenschaft der FernUniversität in Hagen entsprechen: Literaturwissenschaftliche und literaturgeschichtliche Perspektiven werden verbunden mit medientheoretischen, mediengeschichtlichen, medienästhetischen oder gendertheoretischen Fragestellungen. Entscheidend ist neben der innovativen Fragestellung bzw. der Erschließung neuer Themenfelder die Nähe zu den untersuchten Artefakten in Form konkreter Analysen.


so-phi-st | Sozialphilosophische Studien

Hrsg. v. Thomas Bedorf, Steffen Herrmann

In der Reihe Sozialphilosophische Studien erscheinen Publikationen, die das Problem-feld des Sozialen in historischer und systematischer Hinsicht zum Gegenstand machen. Sie beschäftigen sich mit den Subjekten und Alteritäten, die das Feld des Sozialen bevölkern, den Praktiken und Institutionen, die dieses Feld regeln und den Kräften und Fluchtlinien, die es strukturieren. Die Reihe weiß sich dabei jenen sozialphilosophischen Traditionen verpflichtet, die sich durch Phänomenologie, (Post-)Strukturalismus und Diskurstheorie inspiriert wissen: in jenen Debatten also, in denen das Soziale als Verhältnis von praktischen Vollzugsformen und temporären Stabilisierungsformen erscheint, das sich unter dem Druck geschichtlicher und sozialontologischer Kräfte immer wieder auflöst und neu bildet. Die fortwährende Stiftung des Sozialen in unserer Gegenwart reflektierend zu begleiten, ist die Aufgabe dieser Reihe.